Handschweißen automatisieren – der einfache Umstieg für KMU

Viele kleine und mittlere Unternehmen in der Metallverarbeitung schweißen heute noch manuell. Handschweißplätze sind flexibel, günstig in der Anschaffung – und seit Jahren das Rückgrat der Produktion. Doch qualifizierte Schweißer werden knapper, teurer und schwerer zu finden. Gleichzeitig steigt der Druck auf Qualität, Geschwindigkeit und Kosten.

Die gute Nachricht: Der Umstieg vom Handschweißen auf automatisiertes Schweißen muss weder teuer noch kompliziert sein. Wenn man es richtig angeht.

Das Problem: Handschweißen stößt an seine Grenzen

Wer heute noch ausschließlich auf manuelle Schweißer setzt, kämpft auf mehreren Fronten gleichzeitig:

  • Fachkräftemangel: Ausgebildete Schweißer sind knapp und werden teurer
  • Qualitätsschwankungen: Manuelles Schweißen ist von Tagesform und Erfahrung abhängig
  • Fehlende Skalierbarkeit: Mehr Aufträge bedeuten mehr Personal – das ist schwer zu finden.
  • Gesundheitsbelastung: Schweißrauch, Hitze und körperliche Belastung führen zu Ausfällen
  • Wettbewerbsdruck: Mitbewerber automatisieren – wer zu lange wartet, verliert den Anschluss

Die bisherigen Alternativen – und warum sie für KMU oft nicht passen

Stationäre Industrieroboter

Stationäre Schweißroboter sind leistungsstark – aber in Kombination mit einer stationären Schweißzelle zu starr, um auf die flexiblen Bedürfnisse einzugehen:

  • Hohe Anschaffungskosten ab 200.000 € und mehr
  • Aufwändige Installation: Fester Stellplatz, bauliche Maßnahmen, Sicherheitsabsperrungen
  • Komplexe Programmierung: Erfordert speziell ausgebildete Roboterprogrammierer (langfristig)
  • Wenig flexibel: Einmal installiert, schwer zu verlagern oder umzurüsten
  • Für Großserien ausgelegt: Wirtschaftlich erst ab hohen Stückzahlen sinnvoll einsetzbar

Cobot-Schweißzellen

Cobots gelten als die "einfache" Alternative zum Industrieroboter — und sind auf den ersten Blick attraktiv. Doch in der Praxis zeigen sich einige Einschränkungen:

 

  • Teach-in blockiert den Arbeitsplatz: Beim Einlernen neuer Bauteile muss der Cobot manuell geführt werden — der Schweißplatz steht in dieser Zeit still. Für diesen Prozess wird ein erfahrener Schweißer benötigt.
  • Geringere Leistung: Cobots sind auf niedrigere Geschwindigkeiten und Traglast ausgelegt — das begrenzt die Schweißgeschwindigkeit und Bauteilgröße
  • Kürzere Lebensdauer: Cobot-Mechanik ist für kollaboratives Arbeiten ausgelegt, nicht für den Dauerbetrieb unter Schweißbedingungen
  • Preis-Leistungs-Verhältnis: Im Vergleich zu einem vollwertigen Industrieroboter ist der Preisunterschied geringer als erwartet — bei deutlich weniger Leistung.

Der WELDi-Ansatz: Maßgeschneiderte Automatisierung für KMU und Kleinserien

WELDi ist eine mobile Roboterschweißzelle, die speziell für die Anforderungen kleiner und mittlerer Unternehmen entwickelt wurde. Der entscheidende Unterschied zu stationären Systemen:

 

Kriterium Handschweißplatz WELDi – Mobile Schweißzelle
(mit Industrieroboter oder Cobot)
Anschaffungskosten Niedrig Mittel
Programmieraufwand Keiner (Fachkraft nötig) Keiner (KI über ArcNC)
Teach-in blockiert Arbeitsplatz Nein
Flexibilität Hoch (manuell) Sehr hoch (automatisch)
Mobilität Eingeschränkt Vollständig mobil
Platzbedarf Klein Klein (vergleichbar)
Losgrößen Ab Stück 1 Ab Stück 1
Schweißqualität Schwankend Konstant reproduzierbar
Schweißfachkraft nötig Ja Nein (nur zur Kontrolle)
Geeignet für KMU Ja (fachkraftabhängig) Ja – speziell entwickelt
Inbetriebnahme Sofort Wenige Tage
WELDi Messeauftritt mit Feiba
WELDi mobile Schweißzelle Verlagerung kein Handschweißplatz

Das Problem: Handschweißen stößt an seine Grenzen

Eine Schweißzelle lohnt sich grundsätzlich für Unternehmen, die:

  • Fachkräftemangel im Schweißbereich haben oder erwarten
  • Gleichbleibende Schweißqualität über viele Teile hinweg benötigen
  • Kosten senken wollen ohne Qualitätseinbußen
  • Kleinserien oder Einzelteile flexibel und wirtschaftlich schweißen möchten
  • Die Produktion zukunftssicher aufstellen wollen

Besonders KMU im Metallbau, in der Blechbearbeitung, im Maschinenbau und in der Lohnfertigung profitieren von automatisierten Schweißlösungen und können so den europäischen Standort erhalten.

Wie funktioniert der Umstieg vom Handschweißen auf WELDi?

Schritt 1 — Analyse

Welche Teile werden heute manuell geschweißt? WELDi eignet sich besonders für wiederkehrende Bauteile aus Stahl, Edelstahl und ähnlichen Materialien im MIG/MAG-Verfahren.

Schritt 2 — Konfiguration

WELDi wird über das KI-gestützte ArcNC-System eingelernt (wenn gewollt). Kein Programmierer nötig — der Bediener zeigt dem System das Bauteil, WELDi lernt den Schweißpfad automatisch.

Schritt 3 — Inbetriebnahme

WELDi wird direkt an den bestehenden Arbeitsplatz gestellt — kein Umbau, keine Baumaßnahmen, keine feste Installation. Innerhalb weniger Tage ist die Zelle produktiv.

Schritt 4 — Produktion

Der bisherige Schweißer wird zum Bediener — er legt Teile ein, WELDi schweißt. Die Qualität ist konstant, die Geschwindigkeit höher, die Belastung geringer. Der Schweißer kann somit auch andere Tätigkeiten ausführen oder mehrere WELDis gleichzeitig bedienen.

Für wen ist der Umstieg von Handschweißen auf WELDi geeignet?

WELDi ist besonders geeignet für Unternehmen, die:

  • heute noch 1-10 manuelle Handschweißplätze betreiben
  • Wiederkehrende Bauteile in kleinen bis mittleren Serien schweißen
  • Keinen ausgebildeten Roboterprogrammierer im Haus haben
  • Keinen großen Umbau der Produktion vornehmen können oder wollen
  • Den ersten Schritt in die Schweißautomatisierung suchen

Häufige Fragen zum Umstieg vom Handschweißen (FAQ)

FRAG WELDi!

Kann WELDi alle Teile schweißen, die heute manuell geschweißt werden?

Im Prinzip, ja. Bevor WELDi verkauft wird, kann WELDi bei uns getestet werden - auch für Ihre eigenen, spezifischen Bauteile.

WELDi eignet sich für die meisten Standardanwendungen im MIG/MAG-Bereich - Stahl, Edelstahl, verschiedene Geometrien. Sehr komplexe Sonderteile oder Spezialverfahren (Laser) sind ausgenommen. Eine kostenlose Konfigurationsberatung gibt Aufschluss ob Ihre Teile geeignet sind.

Was passiert mit unserem bisherigen Schweißer?

Hier gibt es viele Möglichkeiten. Natürlich wird sich die Arbeit des Schweißers verändern - ein Teil wird vermtlich in der Bedienung und von WELDi liegen. Die Qualitätskontrolle der Bauteile muss aber weiterhin von ihm durchgeführt werden.

Wie lange dauert die Einlernphase?

Mit dem KI-gestützten ArcNC-System dauert das Einlernen eines neuen Bauteils typischerweise wenige Minuten bis Stunden - nicht Tage oder Wochen wie bei klassischen Roboterzellen.

Kann man WELDi auch mieten statt kaufen?

Ja. WELDi ist sowohl zur Miete als auch zum Kauf verfügbar. Das senkt die Einstiegshürde erheblich und ermöglicht es, die Technologie zunächst zu testen. Mehr dazu finden Sie unter dieser Seite.

Wie groß ist WELDi im Vergleich zu einem Handschweißplatz?

WELDi ist bewusst kompakt gebaut. Die Abmessungen sind mit einem klassischen Handschweißplatz vergleichbar. Kein zusätzlicher Platz, keine Umbaumaßnahmen erforderlich. Im Endeffekt kann die Containergröße von 2.989 x 2.435 x 2.591 mm (L x B x H)

WELDi Ihr erster Schritt in die Schweißautomatisierung

WELDi ist eine mobile Roboterschweißzelle, entwickelt von Feiba Engineering & Plants GmbH aus Oberösterreich, einem Unternehmen mit über 25 Jahren Erfahrung in der industriellen Automatisierung.

Was WELDi unterscheidet:

  • Vollständig mobil: WELDi wird dorthin gebracht, wo sie gebraucht wird
  • KI-gestützte Programmierung über ArcNC > keine Roboterprogrammierkenntnisse nötig
  • ab Losgröße 1 wirtschaftlich einsetzbar
  • ultraschnelle Inbetriebnahme – innerhalb weniger Tage einsatzbereit
  • speiziell für KMU entwickelt – kompakt, flexibel & sofort produktiv

WELDi wurde u.a. mit dem Fachwissen von Feiba Engineering & Plants GmbH entwickelt - einem Unternehmen aus Oberösterreich, das seit mehr als 25 Jahren individuelle Automatisierungslösungen für Industrie und Mittelstand entwickelt.

Was ist eine Schweißzelle?

Handschweißen automatisieren

Feiba Engineering & Plants GmbH
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4050 Traun – AUSTRIA

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